‹‡xă Freilandlabor Kaniswall: Standort

Der Standort


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Das Freilandlabor Kaniswall liegt am sĂŒdöstlichen Stadtrand von Berlin im Bezirk Treptow-Köpenick. Erreichbar ist es ĂŒber die S-Bahnstationen Erkner oder Köpenick und weiter mit den Buslinien 424 bzw. 369.
Von der Bushaltestelle Gosen-MĂŒggelpark fĂŒhrt ein Fußweg von 1km direkt zum GebĂ€ude. Mit dem Fahrrad oder Auto kann man vom Ortsausgang Neu Zittau in Richtung Gosen auf dem Alten Fischerweg (LĂ€nge 1,4km) das Freilandlabor erreichen. Durch das Gebiet fĂŒhrt ein Wanderweg von Gosen bis zur Spree, der auch als SchĂŒlerlehrpfad vom Freilandlabor und als Exkursionstour von der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin genutzt wird. 

Das Freilandlabor Kaniswall ist von einem Feuchtwiesengebiet, den Gosener Wiesen umgeben. Sie sind in ihrer Ausdehnung mit dem Flughafen Berlin-Tempelhof vergleichbar.
Die Gosener Wiesen gehören zum grĂ¶ĂŸten zusammenhĂ€ngenden Naturschutzgebiet von Berlin. Die Landschaft ist ein Mosaik verschiedener Biotope von Trockenstandorten und von der Spree geprĂ€gte Feuchtgebiete,die zum großen Teil Niedermoorcharakter tragen. Die Wiesen werden von einem Grabensystem und Altarmen der Spree durchzogen.
Den Kaniswall und die Gosener Wiesen beschrieb Theodor Fontane in seinem Roman Wanderungen durch die Mark Brandenburg Band IV Spreeland – Der Fischer vom Kaniswall.
Seit dem Jahr 1991 entwickelte sich infolge der Beseitigung militĂ€rischer Altlasten und Etablierung des Ökologischen Landbaus Dr. Lehmann eine stabile, artenreiche Landschaft. Sie erhielt im Jahr 1994 fĂŒr den Berliner Teil den gesetzlichen Schutzstatus NSG und FFH-Gebiet.
Am nordwestlichen Fuß des Kaniswall betreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Wetterstation Berlin Kaniswall. Inzwischen werden hier immer hĂ€ufiger Wetterrekorde von Berlin registriert.
Das GebĂ€ude dieses GrĂŒnen Lernortes befindet sich auf dem Kaniswall, einem SandhĂŒgel von 5ha und 41m Höhe NN, der am Ende der letzten Eiszeit vor 11 800 Jahren entstand.
Im GebĂ€ude sind fĂŒnf FachrĂ€ume zu den Themenbereichen Wasseruntersuchungen, Botanik, Wirbeltiere im Vergleich, Artenvielfalt und Biotopschutz, GrĂŒne Gentechnik, Kreativer Umgang mit Naturstoffen, Energie und Umweltschutz, Boden – Wetter – Klimawandel eingerichtet. Über zwanzig Freilandlernorte wie der Urgarten, die Wetterstation, das Fischereibecken, der Kaniswallgraben, die Spreeuferzone, die Rinder-Weidetierhaltung, der Weidenpfad und weitere naturbelassene LebensrĂ€ume lassen BiologiebĂŒcher, Lehrtafeln und Modelle zur lebendigen Schulbiologie werden.
Die LehrkrĂ€fte organisieren ĂŒberwiegend die Bildungsarbeit als Tagesprogramm auf der Grundlage der aktuellen RahmenlehrplĂ€ne zu den UnterrichtsfĂ€chern an den Grund- und Oberschulen in Berlin und Brandenburg.

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