Chronik des Freilandlabors Kaniswall

01. August 1991 Beginn der außerschulischen, umweltpädagogischen und naturkundlichen Bildungsarbeit als Teil des ABM-Projektes "ÖKONTAKT" in der ehemaligen Gaststätte des Ferienobjektes des Ministeriums für Staatssicherheit.
17. Januar 1992 Prof. Gerhard de Haan von der Freien Universität Berlin - Institut für Allgemeine Pädagogik - gibt anlässlich seines Besuches Orientierungen zur Zielsetzung und Ausgestaltung des Freilandlabors.
16. März 1992 Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Köpenick Nr. 73/92 zur Bildung eines Freilandlabors auf dem Kaniswall.
19. Juni 1992 Diplompädagogin Martha Hölters-Freier vom Umweltbundesamt - Referat Öffentlichkeitsarbeit - besucht eine Lehrveranstaltung. Sie würdigt in einem Referenzschreiben diese Umweltinitiative und bietet die Unterstützung durch das Amt an.
07. Juli 1992 Schulrat Reinhold Hartmann lädt alle Schulleiter des Bezirkes Köpenick zu einer Dienstbesprechung auf den Kaniswall ein und stellt das FLK vor.
19. Oktober 1992 Schulleiter Roland Jacob - Alexander-von-Humboldt-Oberschule (Gymnasium) - wendet sich schriftlich mit der Bitte an das Bezirksamt Köpenick, den Lernort FLK zu erhalten und auszubauen.
01. September 1993 Der Senat für Arbeit und Frauen startet ein Dreijahres-ABM-Projekt mit fünf Personalstellen für die Fortsetzung der Umweltbildung.
01. Februar 1994 Der Bezirksstadtrat für Bildung und Jugend, Joachim Munte, der Schulrat Reinhold Hartmann und der Leiter des Schulamtes Dieter Usemann sichern in gemeinsamer Anstrengung die Erhaltung, Dienstaufsicht und Bewirtschaftung des FLK. Schulrat Hartmann schafft mit einer halben Lehrerpersonalstelle (15 Unterrichtsstunden pro Woche) eine entscheidende Voraussetzung für die Kontinuität in der Planung, Leitung und partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Herr Hartmann, Herr Munte und der Lehrerpersonalrat in Köpenick entscheiden sich für Dr. Rainer Hartelt mit der Beauftragung der Leitung des Freilandlabors.
13. Dezember 1994 Bezirksverordneter und Mitglied des Umweltausschusses Köpenick Dr. Joachim Völter wehrt sich u. a. über die Presse gegen drohende Abrisspläne, die das Ende des Freilandlabors bedeutet hätten.
24. Januar 1995 Das Freilandlabor wird als umweltpädagogische und naturkundliche Einrichtung in die "Verordnung über das Naturschutzgebiet Gosener Wiesen und Seddinsee (Nordostteil) im Bezirk Köpenick von Berlin" aufgenommen.
01. Mai 1996 Der Deutsche Wetterdienst (DWD) richtet nahe dem Kaniswallgraben die Klimastation Kaniswall ein. Schulklassen und Lerngruppen des Freilandlabors können sich unter Anleitung an den Messeinrichtungen als Wetterfrösche betätigen.
15. November 1996 Die Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (AFS Steremat) startet das Gemeinschaftsprojekt "Naturschutz und Umweltpädagogik in den Grünen Lernorten Gartenarbeitsschule und Freilandlabor Kaniswall". AFS Steremat sichert ab diesem Zeitpunkt die Projektentwicklung und personelle Besetzung von Förderstellen im Zusammenwirken mit dem Bezirksamt Köpenick und dem Arbeitsamt Süd ab.
09. Juni 1997 Der Senator für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie Peter Strieder besucht das FLK. Er wird begleitet vom Bürgermeister des Bezirks Köpenick Dr. Klaus Ulbricht, von Amtsleitern und Mitarbeitern der Oberen und Unteren Naturschutzbehörde. An diesem Tag wird Einigung über den Fortbestand dieser Bildungsstätte erzielt, und der Dauerstreit um Abriss oder Erhalt der Immobilie ist beigelegt. Die ehemalige Betonstraße zwischen Gosener Kappe und Kaniswall und die Wegeverbindung vom Kaniswall zur Spree dürfen als Schülerlehrpfad eingerichtet werden.
03. Juli 1998 Zum Themenfeld Klima und Energie wird vom stellvertretenden Bürgermeister von Köpenick und Bezirksstadtrat für Jugend und Umwelt Ernst Welters im Kellergeschoss des Freilandlabors das Heizungsmuseum im Beisein von 72 Gästen seiner Bestimmung übergeben.
08. Juni 1998 Beginn der Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Lokalen Agenda 21 von Köpenick und der Partnerschaftspflege zur Stadt Cajamarca in Peru.
15. September 1998 Das Freilandlabor nimmt an der Evaluierung der Umweltbildung in Deutschland unter der Registrier-Nr. 2981 teil. Die vor fünf Jahren getroffene Entscheidung zur gemeinsamen Verantwortung von Bezirksamt und Landesschulamt für die Entwicklung des Freilandlabors hat sich als richtig erwiesen. Naturschutzanliegen und Umweltbildung, insbesondere für Kinder und Jugendliche aus den Ländern Berlin und Brandenburg, werden im Einklang praktiziert, indem die Besucherströme über ein Anmelde- und Registriersystem (Programmangebot als Flyer, Gästebuch, Bildungsaktivitäten und Besucherstatistik) überschaubar gelenkt werden.
16. September 1998 Abstimmungsgespräch zwischen der Oberen und Unteren Naturschutzbehörde und dem FLK zur sanften und rücksichtsvollen Nutzung des Naturschutzgebietes für Schulklassen und Lerngruppen. Der Biologe und Mitarbeiter des Naturschutz- und Grünflächenamtes Köpenick Thomas Geißler wird ständiger Ansprechpartner und Berater für die Leitung des Freilandlabors. Das Freilandlabor übernimmt in Absprache mit den Naturschutzbehörden und Berliner Forsten Kontroll- und Pflegeaufgaben im Gebiet wahr. An der Koordinierung der Zusammenarbeit ist die leitende Mitarbeiterin im FLK, Petra Majumder maßgeblich beteiligt.
01. April 1999 Im Zusammenwirken mit der Naturschutzbehörde und der Stiftung Naturschutz Berlin wird der aktive Fledermausschutz ausgebaut. Zusätzlich zum Keller des ehemaligen Gutshauses wird das Fledermauswinterquartier "Hotel Mausohr" eingerichtet. Das Thema Fliegende Säuger mit faszinierender Navigation wird im Bildungsangebotsbereich Artenvielfalt und Biotopschutz aufgenommen und vom Fledermausspezialisten Dr. Haensel mit Ultraschal-Technik unterstützt.
11. April 1999 Das Themenfeld Fische - Umweltindikatoren und Nahrungsmittel erhält von Dr. Uwe Stuhrberg handlungsorientiert (Beobachten, Sezieren, Mikroskopieren, Experimentieren, Probieren und Genießen) im Bildungsprogramm einen festen Platz und wird zum am häufigsten gewünschten Thema für die Grundschulen.
16. Juni 1999 Der Dienststellenleiter und Schulrat der Schulaufsicht Köpenick Reinhold Hartmann enthüllt feierlich mit einer Schülergruppe der Merian-Oberschule und 20 weiteren Gästen die Tontafeln an der Außenfassade des Hauptgebäudes. Dieses erste größere Schülerprojekt über ein Woche im Bildungsangebotsbereich Natur und Kunst ist Ausgangspunkt und Animation für weitere Kunstprojekte.
26. Juni 1999 Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des NABU nimmt das Freilandlabor mit einem Präsentationsstand in Potsdam teil und informiert über 400 Besucher über sein Bildungsprogramm. Zur Demonstration am Stand gehören u. a. für den Unterricht im Oberschulbereich die chemische, physikalische und biologische Gewässergütebestimmung, Bodenuntersuchungen, die Gewinnung und Nutzung von Wetterdaten.
09. September 1999 Gründung des "Freundeskreises Freilandlabor Kaniswall". Hauptinitiator ist Dr. Uwe Stuhrberg (Tierarzt und mehrjähriger leitender Mitarbeiter im Freilandlabor). Mitbegründer sind Reinhold Hartmann (leitender Schulrat), George Majumder (Revierförster der Försterei Fahlenberg), Maria Stadthaus (Ökumene) gemeinsam mit fünf weiteren Damen und Herren aus den Bereichen Elternhaus, Schule und Wissenschaft. Der Freundeskreis entwickelt sich schnell zu einer wichtigen Finanzierungsstütze für die Verbesserung der Lehrmittel- und Fachraumsituation. Brigitte Winkert als Finanzbeauftragte sorgt effektiv und zielstrebig darüber hinaus für weitere Möglichkeiten zur Schüler-Projektförderung. Erwähnenswert sind - Die Agenda – Symbolik und der Skulpturenhain mit Walwirbelstele im Jahr 2001 - Das NSG Gosener Wiesen als Landschaftsmodell im Jahr 2003 - 50 Jahre DNA und die Grüne Gentechnik im Jahr 2003 - Das Amphitheater im Jahr 2007 - Die Schrottplastik zum Klimawandel im Jahr 2008 - Der Urgarten zur Erinnerung an den 200. Geburtstag von Charles Darwin und zu Ehren seiner Evolutionstheorie im Jahr 2009 - Der Botanikraum zur Unterstützung der Kenntnisse über die Artenvielfalt in der Pflanzenwelt im Jahr 2010
17. September 1999 Teilnahme an der 1. Berlin - Brandenburgischen Umweltbildungsmesse "Von der Umweltbildung zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" - Veranstalter: Prof. Gerhard de Haan, Freie Universität Berlin.
13. Oktober 1999 Die ehemalige Kellerbar ist als Lehrkabinett für Erdgeschichte, regionale Landschaftsentwicklung und Meteorologie eingerichtet. Entscheidende konzeptionelle materielle Vorbereitungen dafür trafen Dr. Roswitha Malzahn und Helga Wolfschläger von der HUB und vom Deutschen Wetterdienst, Regionale Messgruppe Ingrid Woelck.
15. Mai 2000 Erste "Woche des Naturschutzes" mit den Programmpunkten - Wasserfest/Gesund ernähren, bewegen, entspannen/(Vegetarisches aus der Gartenarbeitsschule, Naturfreundliche Bewegungsspiele, entspanntes Liegen im Heu mit Vorlesen oder/und Musik) -Wandertag auf der "Fischer-Kanis-Route" mit Start in Schmöckwitz (Grab des Fischers Kanis) - über Gosen/Neu-Zittau (Ortsgründungen zu Lebzeiten des Fischers Kanis) - zum Kaniswall (Wohnort des Fischers und seiner Familie bis Oktober 1806) - Pflanzung eines Baumes an der Allee "Baum des Jahres" - Mitgestaltung eines Schulfestes
01. März 2001 Oberschulrätin Dr. Karin Jacobi - Landesschulamt Berlin, Außenstelle Treptow-Köpenick, Gymnasien/Treptow Kolleg - übernimmt die Anleitung und Dienstaufsicht über das Freilandlabor. Schulrat Reinhold Hartmann wechselt in den Bezirk Willmersdorf / Charlottenburg.
23. Juli 2001 Eva-Maria Stadthaus, Gründungsmitglied des Freundeskreises FLK, erreicht über die "Aktion Blauer Adler" - ein Projekt der Allianz Umweltstiftung - die Anschaffung eines "Grünen Klassenzimmers" im Wert von 3060 DM zum Thema "Durch mehr Umweltdaten zu mehr Umweltschutzbewusstsein", privat spendet sie anteilig dafür einen Eigenbeitrag von 1000 DM.
01. September 2001 Die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB) vermittelt erstmalig Teilnehmer im Freiwilligen Ökologischen Jahr an die Einsatzstelle FLK. Die erste Stelle wird mit Stefan Andrees, Abiturient des Alexander von Humboldt – Gymnasiums besetzt. Seine Betreuung übernimmt Petra Majumder.
12. September 2001 Erste Schulleiterkonferenz für Gymnasien des Bezirkes Treptow-Köpenick im FLK. Im Ergebnis werden Programme für die Sek II zum Themenbereich Ökologie (Gewässergütebestimmung, NSG-Exkursion, Indikatororganismen, Produktionsökologie der Gosener Wiesen) angeboten.
27. September 2001 Jubiläumsfeier "10 Jahre Umweltbildung im Freilandlabor Kaniswall" mit 163 Gästen aus Schulen, Ämtern, Partnerinstitutionen und den Gemeinden Gosen und Neu Zittau.
05. November 2001 Dr. Gisela Radke - Humboldt-Universität zu Berlin, Mathematisch - Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Biologie - besucht das FLK. Ab 2002 finden jährlich Fachexkursionen in Botanik (Dr. Bärbel Schmidt) und Zoologie (Dr. Rolf Schneider) statt.
15. Mai 2002 Start des ersten "Agenda" Projektes im FLK mit zwei Personalstellen. Träger ist der Förderverein "Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick". Ziel ist eine verstärkte Aufklärung der Kinder und Jugendlichen über Ziele und Aufgaben des globalen und lokalen Agenda-Prozesses und die ökologische Entwicklung im Grünen Bezirk Treptow-Köpenick. Das Freilandlabor erhält dazu fachliche Unterstützung vom Vorsitzenden der Lokalen Agenda Treptow-Köpenick, Dr. Klaus Wazlawik, und vom Leiter des Umweltamtes des Bezirksamtes Treptow-Köpenick Dr. Marz.
09. Januar 2003 Eröffnung der Satellitenausstellung "Gen-Welten, Ernährung" durch den Bürgermeister Treptow-Köpenick und Schirmherrn der Ausstellung Dr. Klaus Ulbricht, durch die Oberschulrätin Dr. Karin Jacobi und den Vertreter für Deutschland vom Max-Planck-Institut Köln Dr. Gerd Hombrecher. Ausstellungsdauer: 07. Dezember 2002 bis 14. April 2003 im FLK Besucher: 2 375 Schüler aus 23 Berliner Oberschulen
20. und 27. März 2003 50 Jahre DNA-Event anlässlich der Entdeckung der Struktur des stofflichen Trägers der Erbinformation durch James Watson und Francis Crick in Cambridge. Teilnehmer: 155 Schüler der Sek II aus den Gymnasien Anne Frank, Alexander von Humboldt und Nelly Sachs
05. Juni 2003 Seit 10 Jahren besuchen jährlich Studenten der japanischen Universität Teikyo Foundation (Germany) in Begleitung von Dr. Peter Sander und Dr. Lothar Peterwitz das FLK. Die gewünschten Themen "Umweltbildung in Berlin und Lokale Agenda 21" gehören in der studentischen Ausbildung zum Fach Landeskunde.
01. September 2003 Der erste Zivildienstleistende Christopher Brandt von der Stiftung Naturschutz Berlin wird im Freiwilligen Ökologischen Jahr im FLK tätig.
27. September 2003 Das FLK ist an der Feier "10 Jahre Lokale Agenda 21" im Rathaus Köpenick mitbeteiligt.
20. November 2003 Die erste Ausstellung Die Welt im Wandel - für ein zukunftsfähiges Berlin-Brandenburg wird im Ausstellungssaal des FLK präsentiert. An diesem Tag begrüßt das FLK auch aus dem Gerhart-Hauptmann-(Gymnasium den 35 000. Besucher seit seiner Gründung im Jahre 1991
Mai 2007 Einweihung des Freilufttheaters auf dem Kaniswall. Es ist nach dem Vorbild eines Amphitheaters der Antike entstanden und wurde vom Rotari-Club Schloss Köpenick und besonders tatkräftig von der Baufirma Mahlo gesponsert. Die Dankesrede hält Frau Liebold vom Schulamt Treptow-Köpenick vor fast 100 Gästen, die größtenteils Mitglieder des Clubs sind. Gemeinsam mit Dr. Lura, dem Präsidenten des Clubs, durchschneidet sie symbolisch das Bauband und gibt das Theater dem Freilandlabor zur gedeihlichen Nutzung.
13. Juli 2007 Dr. Rainer Hartelt beendet seine Tätigkeit als Leiter des Freilandlabors und dankt seinen 120 Gästen für die stetige, vielfältige, engagierte Unterstützung. Nur so wurde es den hier bisher über 150 Beschäftigten möglich, mit Zuversicht und ideenreich einen attraktiven Lernort im Grünen entstehen zu lassen, der noch möglichst lange zur naturwissenschaftlichen und zukunftsfähigen Ausbildung für Kinder und Jugendliche und insgesamt zum umweltbewussten Handeln beiträgt. Für das weitere gute Gelingen der Bildungs und für eine erfolgreiche Zukunft des Freilandlabors Kaniswall übergibt er symbolisch den Hausschlüssel an die neue Teamleitung Torsten Sörensen – Leitung des Freilandlabors und erster Repräsentant für das Schuljahr 2007/2008 Im Folgeschuljahr steht er wegen einer langfristig geplanten Weltreise nicht zur Verfügung. Lehrer für Mathematik und Chemie am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Gundula Orzechowski – stellvertretende Leitung und Ressort Öffentlichkeitsarbeit Lehrerin für Deutsch und Englisch am Linus-Pauling-Gymnasium und Renate Vogel – stellvertretende Leitung und Ressort Umweltbildung und Freilandbiologie Lehrerin für Biologie und Chemie an der Merian-Schule mit gymnasialer Oberstufe
18. Dezember 2007 Frau Dr. Esther Schärer, Leiterin des Alimentariums in Vevey (Schweiz), besucht das Freilandlabor Kaniswall und bietet eine Kopie des legendären DNA-Modells von Watson und Crick aus Museum für Ernährung als Geschenk an. Die Abteilung Jugend und Schule des Bezirksamtes Treptow Köpenick gibt die Zusage für Übernahme des Transportes von Vevey (Schweiz) nach Berlin.
07. bis 12. Juni 2008 Zum Thema Klimawandel wird mit einer Schülergruppe aus den 11. Klassen des Alexander – von – Humboldt – Gymnasiums, des 11.– Gymnasiums ( fusioniert aus ehemals Linus Pauling und Nelly Sachs) und der Merian – Gesamtschule eine Schrottplastik errichtet. Die künstlerische Begleitung übernehmen die Lehrerin des Alexander – von – Humboldt – Gymnasiums Dr. Waltraut Schulz und die Kunstlehrerin Frau Künkel
07. Mai 2009 Zur feierliche Eröffnung des Urgartens am Westhang des Kaniswall werden Dino – Bäume, u.a. Ginkgo, Mammutbaum, Wollemia, Chinesisches Rotholz gepflanzt. Die symbolischen Spatenstiche übernehmen die Bezirksbürgermeisterin von Treptow – Köpenick, Gabriele Schöttler, der Ortsbürgermeister der Gemeinde Gemeinde Gosen – Neu Zittau, der Revierförster von Fahlenberg, George Majumder und der Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Kaniswall, Dr. Uwe Stuhrberg.
09. November 2009 Eine Schülergruppe aus den Oberschulen Merian, Emmy Noether hat unter Anleitung von Julia Linke einen Dominostein zur Aktion 20 Jahre Mauerfall am Brandenburger Tor gestaltet. Die Jugendlichen werden von der Designerin Julia Linke künstlerisch begleitet. Die Dominosteinkette ist ca. 2km lang und besteht aus insgesamt über 2000 Steinen. Um 21 Uhr wird sie zu Fall gebracht.
20. April 2010 Beginn des Botanik-Projektes Schüler bestimmen Pflanzen mit einer Projektvorstellung durch Schüler der Merian-Oberschule. Geplant ist die Erweiterung Themenangebotes mit der Planung eines Botanik - Fachraumes Das Projekt wird fachlich von Dr. Bärbel Schmidt (HUB) und künstlerisch von Julia Linke begleitet. Durch Pflanzenbestimmungsübungen mit Oberschülern sollen das Interesse an den Primärproduzenten im Naturhaushalt gesteigert und die Artenkenntnis gefördert werden.
13. Oktober 2010 Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, besucht das Freilandlabor Kaniswall und pflanzt gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler drei Urweltmammut – Bäume. Sein Vorschlag zur Existenzsicherung des Freilandlabors ist es, die seit dem Jahr 1997 fällige Dachsanierung am Gebäude über Lottomittel zu finanzieren. Daraufhin wird mit Hilfe des Büros der Bürgermeisterin von Treptow-Köpenick der Antrag eingereicht.
08. Juni 2011 Renate Vogel führt die erste Pflanzenbestimmungsübung im neuen Botanikraum mit ihrem Leistungskurs Biologie (LK 12) der Merian – Oberschule durch. Es werden 15 Pflanzenarten mit Hilfe der Wandzeichnungen zu wichtigen Merkmalen von Pflanzenfamilien und der Literatur Rothmaler 2002 und DUDEN Paetec 2006 bestimmt.
03. Juni 2011 Die Präsentationsvideo 20 Jahre Freilandlabor Kaniswall – Lernwelt im Grünen ist nach 2 Jahren Dreharbeiten fertig.
13. bis 17. Juni 2011 Das Kunstprojekt blaue fische startet unter der Leitung des Künstlers Christoph Gramberg. Acht Fischskulpturen werden im Rahmen eines Workshops aus Holzrohlingen entstehen und über der Wasserfläche des Kaniswall - Teiches montiert.
19. Juni 2011 Das Freilandlabor Kaniswall nimmt wiederholt am Langen Tag der Stadtnatur teil.
8. September 2011 Das Freilandlabor Kaniswall lädt Partner und Förderer um 13 Uhr zur Geburtstagsfeier 20 Jahre Freilandlabor Kaniswall – der Grüne Lernort im Südosten von Berlin ein. Getreu dem Motto von Wilhelm Busch fand dieses Treffen statt. Es ist ein lobenswerter Brauch, wer was Gutes bekommt, der bedankt sich auch.
   
   
07. + 14. + 18. Juni 2014 Das FLK nimmt wiederholt am Tag der Artenvielfalt teil.
15. Juni 2014 Das FLK nimmt wiederholt am Langen Tag der Stadtnatur teil.
29.November 2014 Tag der offenen Tür
06. September 2014 Das FLK präsentiert sich auf dem Inselfest in Schmöckwitz.
15. Januar 2015 100.000 ste Besucherin
21. Juni 2015 Das FLK beteiligt sich auch in diesem Jahr am Langen Tag der Stadtnatur.
29. September 2016 Jubiläumsfeier "25 Jahre Freilandlabor Kaniswall"
26. November 2016 Tag der offenen Tür
18. Mai 2017 110.000 ster Besucher
02. Juni 2017 Das FLK nimmt am "Geo - Tag der Natur" teil.
18. Juni 2017 Auch in diesem Jahr finden im Rahmen des Langen Tages der Stadtnatur zwei Wanderungen durch die Gosener Wiesen statt.